Die Frage ist nicht: „Was passiert, wenn unser KI-System einen Fehler macht?"
- vor 1 Tag
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Die Frage ist: „Wie lange brauchen wir, um es zu bemerken - und wer muss bis wann informiert sein?"
👁 Ein Rückblick aus 2012, der heute relevanter ist denn je:
Knight Capital. 45 Minuten. 440 Millionen US-Dollar Verlust durch einen algorithmischen Fehler. Keine Kill-Switches. Keine definierten Eskalationswege. Keine geübten Incident-Response-Prozesse. Am nächsten Handelstag war das Unternehmen faktisch insolvent.
👉 Das war vor dem EU AI Act. Ohne Meldepflichten. Ohne Aufsichtsbehörden im heutigen Sinne.
👉 Heute gilt: Betreiber → FMA → EU AI Office. Bei GPAI-Modellen mit systemischem Risiko direkt an das EU AI Office. Mit definierten Fristen. Schriftlich. Dokumentiert.
👉 Die KI-VO verlangt nicht nur, dass Incident-Response-Prozesse existieren.
Sie verlangt, dass sie geübt sind.
Ein Prozess, der nur auf dem Papier steht, ist kein Prozess - er ist eine Illusion von Sicherheit.
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