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Sie nutzen GPT-4, Claude oder Gemini in Ihrem Unternehmen?

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Dann nutzen Sie ein General Purpose AI Model.

Und damit gelten seit August 2025 die 𝗔𝗿𝘁. 𝟱𝟭-𝟱𝟲 𝗘𝗨 𝗔𝗜 𝗔𝗰𝘁 — auch wenn die Pflichten primär beim Modell-Anbieter liegen.

 

Die Frage ist: Wissen Sie, ob Ihr Anbieter sie erfüllt?

 

① 𝗖𝗼𝗱𝗲 𝗼𝗳 𝗣𝗿𝗮𝗰𝘁𝗶𝗰𝗲

Seit Juli 2025 gibt es den freiwilligen GPAI Code of Practice. Drei Kapitel: Transparenz, Urheberrecht, Sicherheit. Anbieter, die ihn unterzeichnet haben, genießen eine Art Safe Harbour. Ab 𝟮. 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲 kann das AI Office erstmals Bußgelder verhängen — bis zu 15 Mio. EUR oder 3 % des weltweiten Umsatzes.

 

② 𝗟𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁

ISO 42001 Annex A.9 verlangt: Wer GPAI-Modelle als Backend nutzt, muss den Anbieter auf EU-Konformität prüfen. Vertraglich absichern, dass Art. 53 Transparenzpflichten erfüllt werden. Nicht hoffen — dokumentieren.

 

③ Die 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲

Wenn Sie ein GPAI-Modell in ein eigenes Produkt integrieren — etwa einen internen Kreditassistenten auf Basis von GPT-4 — kann Ihre Rolle nach Art. 25 vom Betreiber zum Anbieter kippen. Mit allen Pflichten, die dazugehören.

 

Für Banken ist GPAI kein Technologiethema.

Es ist ein Lieferantenrisiko.


👉AUKOS Management und Data Consulting GmbH unterstützt bei den EU AI Act Themen. 

 

EU AI Act
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